Bericht zur Tour
Autor
Beat Wüthrich
Erstellt am
08.09.2025 14:19
Letzte Änderung
24.10.2025 7:52
Tourenbericht

Bei tollem Wetter starteten wir um 10:30 auf der Schatzalp, wir verzichteten auf die Sesselbahn und liefen bei grandioser Aussicht bis in die Lätschüelfurgga auf 2406 müM. Leider konnte eine Teilnehmerin krankheitshalber nicht teilnehmen, so dass wir insgesamt zu zehnt waren. Schon vor der Furgga trafen wir auf den ersten Schnee, nach der Furgga, auf der Nordseite war noch etwas mehr Schnee, aber der Weg war frei. Einzig die Treppen bem Lätschüel-Tritt waren etwas vereist, aber kein Problem, da es ja entlang dem gesamten Tritt Stahlseile als Handlauf hat. In Medergen waren wir so gegen halb drei und die meisten kehrten ein, der Wanderführer und ein eher gemütlicher Teilnehmer zogen ohne Pause weiter. Die Frau des Wanderführers kannte den Weg auch und holte dann mit dem Rest der Gruppe ziemlich schnell auf. In Arosa nahmen vier Teilnehmer die Gelegenheit war und kühlten sich im Badesee ab, bevor sie ins Hotel Cristallo Arosa kamen. Das Nachtessen genossen wir in einer Pizzeria und das folgende Frühstück um sieben beim Steiner Beck, da in Arosa sonst alles zu hat; auch das Hotel offerierte das Frühstück erst ab acht Uhr. Am Sonntag mussten leider drei Teilnehmer passen, Zehen oder Knieprobleme. Also starteten wir vor acht Uhr nur noch zu siebt. Wetter war toll, klar und kühl, ideal um den steilen Aufstieg in die Valbella Furgga zu bewältigen. Beim Alteinsee machten wir eine längere Pause, so um halb elf morgens. Eine Stunde später erreichten wir die Furgga. Die Teilnehmer waren von der grandiosen Weitsicht auf Piz Bernina, Rosegg, Ela, Tinzenhorn, Kesch, etc. ziemlich überrascht; niemand schien dieses tolle Panorama erwartet zu haben, auch waren die Berge toll mit Schnee angezuckert. Da wir genügend Zeit hatten, stiegen sechs Teilnehmer noch von der Furgga auf den Sandhubel auf, 2763 müM. Auf dem Gipfel genossen wir auch den Anblick von zehn Steinböcken, so dreißig Meter von uns entfernt. Gegen ein Uhr nachmittags begann der Abstieg Richtung Wiesenalp. Unterwegs kam bei den Teilnehmern das Sammelfieber auf, alle waren am pflücken von reichlich vorhandenen Heidelbeeren; dies war eingeplant, da wir genug Zeit hatten. Auf 15:30 war ein Taxibus bestellet, der uns die letzten fünfhundert Höhenmeter abnahm und uns von der Alp nach Wiesen Dorf und dann sogar nach Davos fuhr. Nach über 1200 Metern Aufstieg und gut 800 Meter Abstieg, ein willkommener wenn auch nicht ursprünglich geplanter Service. Alle waren sehr zufrieden, müde und glücklich: Wasserfall, Bergsee, Schnee, Panoramasicht auf zig Drei und Viertausender, Heidelbeeren, Steinbockherde, Gipfelerlebnis und vieles mehr. Man dankte dem Tourenleiter auch für die nicht ganz einfache Organisation.